Juku und Freiraum unter einem Dach

Jugendrat will Juku in der Brunngartenturnhalle unterbringen / Neuer Standort für JR-Büro?

Seit Jahren setzt sich die Initiative Jugendkulturzentrum Dachau (Juku) für die Schaffung eines Jugendkulturzentrums ein. Viele Standorte waren schon im Gespräch. Nun meldet sich der Jugendrat der Stadt Dachau in der Angelegenheit zu Wort. Das 15-köpfige Jugendparlament fordert in einem Antrag an Oberbürgermeister Peter Bürgel, das Juku nach dem Neubau einer Turnhalle an der Klosterschule in der städtischen Turnhalle an der Brunngartenstraße am Fuße des Karlsbergs unterzubringen. In den Räumen unter der Turnhalle hat bereits der selbst verwaltete Jugendtreffpunkt „Freiraum“ seit 2006 Platz gefunden. Der Jugendrat argumentiert in seinem Antrag, dass die räumliche Nähe zwischen beiden Jugendeinrichtungen förderlich für beide sei. Den Antrag hatte das Jugendgremium in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Der Jugendrat selbst ist seit Gründung der Juku-Initiative im Jahr 2006 Mitglied und fördert daher das Bestreben nach dem Juku. Dem Jugendrat geht es in seinem Antrag jedoch nicht nur um das Juku, sondern auch um sein Büro. Das müsste der geplanten Turnhalle an der Burgfriedenstraße weichen. Daher fürchten die Jugendlichen, bei den Planungen unberücksichtigt zu bleiben. Eine zentrale Anlaufstelle sei jedoch für eine erfolgreiche Arbeit der Jugendvertretung elementar wichtig, hieß es in der Sitzung. Der Jugendrat hofft nun, auch wenn der Baubeginn der neuen Turnhalle offen ist, durch den Vorschlag für Juku und Büro frühzeitig in die Planungen und möglichen Nutzungen durch den Stadtrat eingebunden zu werden.
Antrag des Jugendrats zum Juku als pdf-Anlage:

JR Antrag Juku 11.11.2011